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DPVKOM fordert Pauschale für Telekom-Mitarbeiter im Homeoffice

 – Alexander Jünger

Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) hat von der Deutschen Telekom eine finanzielle Entschädigung von fünf Euro pro Tag für die Mitarbeiter gefordert, die im Homeoffice arbeiten. Diese hätten Mehrbelastungen für Strom und Heizung zu tragen, währenddessen ihr Arbeitgeber Kosten einspart.

„Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Telekom, die im Homeoffice arbeiten, ist eine Pauschale in Höhe von fünf Euro pro Tag für die Arbeit von zu Hause aus absolut gerechtfertigt", so die Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft DPVKOM, Christina Dahlhaus. "Schließlich stellen sie dem Unternehmen ihren Internet- und Stromanschluss kostenlos zur Verfügung und haben darüber hinaus auch noch zusätzliche Heizkosten.“ Gleichzeitig spare die Deutsche Telekom neben diesen Kosten auch noch die Aufwendungen für die Reinigung und Bewirtschaftung von Büroflächen. Aus diesen Gründen sei die Forderung nach einer finanziellen Entschädigung für die Beschäftigten aus Sicht der Kommunikationsgewerkschaft "gut begründet".

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie arbeiten seit nunmehr fast einem Jahr zigtausend Beschäftigte der Deutschen Telekom im Homeoffice, führt DPVKOM in einer aktuellen Pressemitteilung aus. Dabei seien Angestellten der Telekom "Mitarbeiter in einem systemrelevanten Bereich", die sicherstellen, "dass die Informations- und Telekommunikationstechnologie funktioniert". Zwar habe die Deutsche Telekom "den besonderen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr mit einer Corona-Sonderzahlung honoriert", das reiche laut DPVKOM aber "noch nicht aus". Die Kommunikationsgewerkschaft appelliert deshalb an die Deutsche Telekom, ihren im Homeoffice tätigen Beschäftigten eine tägliche Pauschale zu gewähren. Diese Zahlung könnte bis Ende Juni 2021 sogar steuer- und sozialabgabenfrei erfolgen.

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