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Commerzbank: Stellenabbau durch KI trifft externe Dienstleister zuerst

 – Alexander Jünger

Die Commerzbank konkretisiert ihren Umbau: Rund 3.000 Stellen sollen bis 2030 wegfallen, ein großer Teil davon durch KI. Besonders externe Call Center und IT-Dienstleister geraten dabei in den Fokus.

Die Commerzbank will ihren angekündigten Stellenabbau in den kommenden Jahren offenbar vor allem über Automatisierung und KI umsetzen. Wie Vorstandschefin Bettina Orlopp laut dpa erklärte, entfalle ein „sehr großer Teil“ der bis 2030 geplanten Einsparungen auf den Einsatz von KI-Technologien. Insgesamt sollen rund 3.000 Stellen wegfallen.

Zunächst betroffen seien dabei vor allem externe Dienstleister. Nach Angaben Orlopps sollen insbesondere Kapazitäten bei externen Call Centern sowie im IT-Umfeld reduziert werden. Die Bank wolle den Umbau möglichst sozialverträglich gestalten und betriebsbedingte Kündigungen in der eigenen Belegschaft weitgehend vermeiden.

Die Aussagen zeigen erneut, wie stark KI inzwischen auch in der Finanzbranche klassische Service- und Supportstrukturen verändert. Vor allem standardisierte Kundenanliegen, administrative Prozesse und einfache Supportaufgaben gelten als besonders automatisierbar.

Der Umbau steht zudem im Zusammenhang mit dem zunehmenden Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck in Europas Bankenlandschaft. Medienberichten zufolge spielt dabei auch das Interesse der italienischen Großbank Unicredit an der Commerzbank eine Rolle.

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