Swisscom schließt 6 von 14 Call Center-Standorten

Swisscom wird die auf 14 Standorte verteilten Call Center für Kunden bis Ende 2016 auf acht Standorte reduzieren. Das gab das Unternehmen am Rande der Bilanzmedienkonferenz bekannt. Die Mitarbeitenden der Standorte Zürich, Bern, Basel, Genf, Luzern und Rapperswil werden auf die verbleibenden acht Standorte Lausanne, Neuenburg, Biel, Olten, Sion, St. Gallen, Chur und Bellinzona konzentriert. Für den größten Teil der Mitarbeitenden sei der Wechsel an einen neuen Standort aufgrund des Arbeitsweges zumutbar.
Um die Flexibilität zu erhöhen und Spitzenbelastungen besser abdecken zu können, plant Swisscom, die Zusammenarbeit mit Call Center-Partnerunternehmen in der Schweiz zu intensivieren. Tätigkeiten, die nicht zum Kerngeschäft gehören und deren Inhalte weniger komplex sind, werden künftig verstärkt von den Partnern übernommen. Swisscom wird die Call Center-Dienstleistungen weiterhin von der Schweiz aus betreiben. Ziel der Massnahmen sei es, wie bisher den besten Kundenservice in der Branche anzubieten.
Struktureller Wandel bei den Arbeitsplätzen
Der Wandel im Geschäft verändert seit vielen Jahren das Arbeitsplatzangebot des Unternehmens: Arbeitsstellen in traditionellen Geschäften gehen teils verloren und werden ersetzt durch Arbeitsplätze in neuen, innovativen Bereichen. Insgesamt wird Swisscom im laufenden Jahr in Wachstumsbereichen in der Schweiz bis zu 500 Arbeitsplätze schaffen, gleichzeitig aber mehrere hundert Stellen vor allem in unterstützenden Bereichen reduzieren.
Für die betroffenen Mitarbeitenden stehe ein gut ausgebauter Sozialplan bereit. Dieser enthalte schweizweit überdurchschnittliche Leistungen und berücksichtigt die persönliche Situation der betroffenen Mitarbeitenden. Swisscom geht davon aus, dass im laufenden Jahr rund 700 Mitarbeitende als Folge der Reduktionen vor allem bei unterstützenden Bereichen den Sozialplan beanspruchen werden.
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