Lidl zentralisiert Kundenservice für Filialen
Der Lebensmittel-Discounter Lidl bündelt die Kundenanfragen zu seinen mehr als 3.000 Filialen in Deutschland in einem zentralen Service Center. Längerfristig soll europaweit ein einheitlicher Standard im Filialservice erreicht werden.
Ziel der Zentralisierung in Deutschland ist es, Kundenanfragen an zentraler Stelle zu beantworten, um den Mitarbeitern in den mehr als 3.000 deutschen Filialen mehr Zeit fürs Kerngeschäft zu geben. Die Agents an der Kunden-Hotline können bei Bedarf auch Anfragen an die betreffende Filiale oder die passende Stelle im Unternehmen, etwa Einkauf oder Qualitätssicherung, weiterleiten.
Im zentralen Service Center kommt bei Lidl nun "BSI Contact" der Schweizer BSI Systems Integration AG zum Einsatz, dass das bisherige System ablöst. Adrian Bucher, Projektleiter bei BSI, weist auf eine der Besonderheit an der Contact Center-Lösung bei Lidl hin, nämlich "die Tatsache, dass so gut wie keine personenbezogenen Daten erhoben werden müssen, da diese für die meisten Anfragen nicht benötigt werden.“ Die Erfassung von Geschäftsvorfällen erfolgt anhand von Themen. So kann bei Wiederanruf danach gesucht werden. Sollten doch einmal personenbezogene Daten aufgenommen werden, beispielsweise für eine Information per E-Mail, werden diese nach einem bestimmten Zeitraum wieder gelöscht. „Letzteres ist gerade im Hinblick auf Datenschutz eine wichtige Funktion“, so Bucher.
In der finalen Ausbaustufe ist geplant, alle europäischen Landesgesellschaften des Lebensmittel-Discounters auf die neue Lösung umzustellen, um seinen Kunden europaweit gleiche Standards im Filialservice bieten zu können.
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