EPOS wechselt den Eigentümer: Demant veräußert Headset-Sparte an ACCO Brands

Demant verkauft die Headset-Marke EPOS an ACCO Brands. Mit dem Verkauf schließt der dänische Konzern einen zentralen Schritt seiner strategischen Neuausrichtung ab und fokussiert sich künftig vollständig auf sein Kerngeschäft rund um Hörgesundheit. Der Abschluss der Transaktion steht unter den üblichen vertraglichen und behördlichen Vorbehalten und wird für Anfang 2026 erwartet.
EPOS war im Jahr 2020 aus dem früheren Joint Venture Sennheiser Communications hervorgegangen. In diesem Gemeinschaftsunternehmen hatten Demant und Sennheiser gemeinsam Business- und Enterprise-Headsets entwickelt und vertrieben. Nachdem Demant den Anteil von Sennheiser vollständig übernommen hatte, wurde das Geschäft in die eigenständige Marke EPOS überführt. Seitdem positionierte sich EPOS im Premium-Segment für professionelle Headsets, unter anderem für den Einsatz in Contact Centern und Unternehmensumgebungen.
Mit dem Verkauf an ACCO Brands wechselt EPOS nun erneut den Eigentümer. ACCO Brands, ein US-amerikanischer Büroartikelhersteller, zu dem bekannte Konzerntöchter wie Leitz, Esselte, Swingline, GBC oder Rexel gehören, will die Marke künftig in sein Kensington-Portfolio integrieren und damit seine Präsenz im Markt für hochwertige Enterprise-Headsets ausbauen. Für Demant markiert der Schritt den Abschluss einer mehrjährigen Transformation hin zu einem klar fokussierten Anbieter von Lösungen für Hörgesundheit.
Der Verkauf unterstreicht zugleich die strukturelle Trennung zwischen dem früheren Markennamen Sennheiser und dem heutigen EPOS-Geschäft. Während Sennheiser bereits vor mehreren Jahren aus dem Joint Venture ausgestiegen war, folgt nun mit der Veräußerung von EPOS der konsequente Abschluss dieses Kapitels.
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