BAK diskutiert Telepharmazie

Unter dem Motto „Telepharmazie – Chancen und Grenzen“ fand am 11. Juni das Symposium der Bundesapothekerkammer (BAK) im Apothekerhaus in Berlin statt. Eines der Themen: Telepharmazie soll dazu beitragen, die Apotheke als Gesundheitsstandort zu stärken. Dabei ging es auch um die Beratung von Patienten am Telefon.
Was genau Telepharmazie ist und was alles dazu gehört, wurde bislang noch nicht eindeutig und allgemeindeutig definiert. Die BAK versteht darunter einen "Kommunikationsweg zwischen Patienten und Apothekern bei räumlicher Trennung". Dazu gehört nach Ansicht von Dr. Hannes Müller, Mitglied des Geschäftsführenden BAK-Vorstand, auch die telefonische Patientenberatung. Allerdings müsse zwischen Telemedizin und Telepharmazie unterschieden werden.
Eine weitere wichtige Voraussetzung für Telepharmazie brachte BAK-Präsident Thomas Benkert in die Diskussion ein: Der Patient müsse - egal ob beim persönlichen Kontakt oder telefonisch - in der Apotheke bekannt sein. Telepharmazie-Dienstleistungen aus Call Centern aus dem Ausland erteilte er ebenso eine Absage wie bundesweitem Apotheken-Hopping. Es dürfe nicht sein, dass etwa ein Patient aus Ostfriesland in einer Apotheke in Bayern anruft. Der Fokus liegt auf regionaler Beratung - telemedizinische und -pharmazeutische Zentren seien da kontraproduktiv.
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Mehr Details vom Symposium der Bundesapothekerkammer lesen Sie hier bei den Kollegen von apotheke-adhoc ...
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