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Expressive Calling: Google bringt mehr Kontext in eingehende Telefonate

 – Alexander Jünger

Google arbeitet an einer neuen Funktion für die Phone-App, die die klassische Telefonkommunikation erweitern soll. Unter dem Namen Expressive Calling testet das Unternehmen derzeit eine Möglichkeit, den Grund eines Anrufs schon vor dem Wählen auszuwählen und an den Empfänger zu übermitteln. Nutzern stehen dafür verschiedene Kategorien zur Verfügung, etwa „Catch up“, „Quick question“, „News to share“ oder „It’s urgent!“. Der Empfänger sieht diesen Hinweis, bevor er den Anruf annimmt, was mehr Orientierung schaffen und die Priorisierung erleichtern soll.

Besonders relevant könnte die neue Funktion sein, wenn ein Anruf als dringend markiert wird. Google erwägt, diese Dringlichkeitsstufe auch im aktiven Nicht-Stören-Modus durchzustellen. Damit könnten wichtige Gespräche besser ihren Weg zum Empfänger finden, ohne dass dieser sein Gerät dauerhaft für alle Kontakte freigeben muss. Für die Nutzung verlangt die App allerdings die SMS-Berechtigung, da der Anrufgrund per Kurzmitteilung übertragen wird.

Aktuell wird Expressive Calling unter dem Codenamen „expresso“ entwickelt und könnte zunächst Pixel-Nutzern vorbehalten sein. Google erprobt damit einen Ansatz, der mehr Kontext in Telefonate bringt und die Kommunikation zielgerichteter machen soll - sowohl privat als auch geschäftlich. Wann die Funktion offiziell ausgerollt wird, ist noch offen.

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