Studie: CIOs treiben KI-Rollouts voran und setzen auf autonome Agents

Die neue globale Studie „Voice of the CIO“ von Salesforce zeigt einen deutlichen Anstieg bei der Umsetzung von KI-Projekten. Der Anteil vollständig implementierter KI-Lösungen ist innerhalb eines Jahres von elf auf 43 Prozent gestiegen. Zugleich betrachten sich 61 Prozent der befragten CIOs im Vergleich zu ihren Wettbewerbern als führend beim Einsatz von KI. Die Budgets wachsen entsprechend: Unternehmen investieren fast doppelt so viel wie im Vorjahr, rund dreißig Prozent davon fließen in agentische KI. Insgesamt nutzen 96 Prozent der CIOs bereits autonome Agents oder planen eine kurzfristige Einführung. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die experimentelle Phase abgeschlossen ist und sich die Rolle der CIOs spürbar verändert.
Mit der stärkeren Verbreitung autonomer Agents erweitert sich der Verantwortungsbereich der CIOs deutlich über rein technologische Aufgaben hinaus. Sie arbeiten enger mit ihren CEOs zusammen als mit anderen C-Level-Funktionen und treiben organisationsweite Transformationsprozesse aktiv voran. Gleichzeitig wächst der Bedarf an neuen Kompetenzen. Neunundneunzig Prozent sehen die Notwendigkeit, ihr eigenes Skillset anzupassen. Besonders gefragt sind Leadership, Storytelling und Change Management. Diese Fähigkeiten gelten als entscheidend, um eine umfassende KI-Strategie erfolgreich umzusetzen.
Der größte operative Nutzen agentischer KI zeigt sich im Kundenservice. Hier entstehen messbare Effizienzgewinne, sodass 65 Prozent der CIOs die Zusammenarbeit mit Service-Teams intensivieren. Aus Sicht der Befragten ist der Kundenservice der Bereich mit der höchsten Bereitschaft für autonome Agents und den stärksten Anwendungsfällen. Nutzungsdaten der Salesforce-Plattform bestätigen diesen Trend: Die Zahl der von KI-Agents geführten Servicegespräche hat sich im ersten Halbjahr 2025 um das Zweiundzwanzigfache erhöht.
Trotz des schnellen Fortschritts bleiben Herausforderungen bestehen. Datensicherheit und Datenschutz gelten weiterhin als zentrale Risiken. Zudem mangelt es in vielen Unternehmen an vertrauenswürdigen Daten. Nur 23 Prozent der CIOs sind vollständig zuversichtlich, dass ihre Investitionen auf einer integrierten Daten-Governance basieren. Gleichzeitig arbeiten lediglich 35 Prozent enger mit ihren Chief Data Officers zusammen, obwohl eine abgestimmte Datenstrategie als Voraussetzung für die weitere Skalierung gilt.
Sie wollen mehr wissen?
Mehr Informationen zur Studie - in englischer Sprache - sowie eine Downloadmöglichkeit finden Sie hier ...
Newsletter
Mit dem Newsletter von CallCenterProfi erhalten Sie regelmäßig Informationen über aktuelle Trends im Servicemanagement. Natürlich kostenlos!
> Aktuellen Newsletter ansehen






