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Homeoffice-Studie entkräftet Einsamkeitsmythos

 – Alexander Jünger

Die jüngste Studie der Techniker Krankenkasse Schleswig-Holstein (TK) zur Arbeitssituation im Homeoffice liefert überraschende Erkenntnisse. Entgegen weitverbreiteter Annahmen zeigt der "TK-Einsamkeitsreport", dass 96 Prozent der Befragten trotz Homeoffice einen guten Kontakt zu ihren Kollegen pflegen. Dennoch offenbart die Studie auch Herausforderungen: Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten vermisst im Homeoffice den persönlichen Austausch, während 16 Prozent Schwierigkeiten beim fachlichen Austausch beklagen. Positiv zu vermerken ist, dass sich 93 Prozent der Teilnehmer im Homeoffice gut konzentrieren können.

Generell stellt sich die Arbeitssituation in Schleswig-Holstein wie folgt dar: 37 Prozent der Beschäftigten arbeiten mindestens gelegentlich im Homeoffice, während 63 Prozent ausschließlich im Betrieb tätig sind. Bemerkenswert ist, dass 29 Prozent der Befragten mangelnde Wertschätzung oder fehlendes Lob für gute Leistungen beklagen.

Basierend auf den Studienergebnissen empfiehlt die TK, die wertschätzende Unternehmenskultur zu stärken und Team-Events sowie Betriebsausflüge zu fördern. Zudem wird eine ausgewogene Balance zwischen digitalem und persönlichem Austausch als wichtig erachtet.

Die Studie zeigt, dass trotz der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt der menschliche Faktor nicht vernachlässigt werden darf. Die Förderung des persönlichen Austauschs und die Anerkennung von Leistungen bleiben zentrale Elemente für die Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter, unabhängig davon, ob sie im Büro oder im Homeoffice arbeiten.

Über die Studie:
Die Studie wurde zwischen dem 27. Mai und 17. Juni 2024 mittels computergestützter Telefoninterviews durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt. Befragt wurden 1.001 Personen ab 18 Jahren in Schleswig-Holstein.

Mehr Details zur Erhebung finden Sie hier ...

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