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hello.de eröffnet dritten Standort in Bulgarien

 – Alexander Jünger

Die hello.de AG baut ihre Präsenz in Bulgarien weiter aus. Mit Plovdiv eröffnet der Customer-Service-Dienstleister seinen dritten Standort im Land. Zum Start werden dort 50 Mitarbeitende beschäftigt, mittelfristig soll die Kapazität auf 120 Arbeitsplätze wachsen. Nach Angaben des Unternehmens ist die Auslastung bereits vor der offiziellen Eröffnung gesichert: Ein Bestandskunde habe das benötigte Volumen vertraglich beauftragt.

Mit der Entscheidung für Plovdiv setzt hello.de seine Strategie fort, das Nearshore-Geschäft gezielt in Bulgarien auszubauen. Bereits heute betreibt das Unternehmen Standorte in Varna und Burgas. Statt die Präsenz auf zahlreiche Länder zu verteilen, konzentriert sich hello.de bewusst auf einen Markt. Dadurch sollen sich Prozesse, Compliance-Strukturen und Führungsmodelle standortübergreifend effizient skalieren lassen.

Als wesentliche Standortvorteile nennt das Unternehmen den hohen Ausbildungsstand sowie die guten Deutschkenntnisse der Beschäftigten. Zudem verweist hello.de auf eine Mitarbeiter-First-Strategie sowie Zertifizierungen nach ISO 27001, ISO 9001 und ISO 18295. Auch die Anforderungen der Standards PCI DSS und eIDAS würden an allen bulgarischen Standorten erfüllt.

CEO Ole Wegner bewertet die frühe Beauftragung des neuen Standorts als Vertrauensbeweis bestehender Kunden. Das Wachstum führt hello.de auf seinen Ansatz der "Human Intelligence" zurück. Demnach übernimmt Künstliche Intelligenz standardisierte Prozesse, während qualifizierte Mitarbeitende komplexe Beratungs-, Regulatorik- und Eskalationsaufgaben bearbeiten.

Nach Unternehmensangaben beschäftigt die hello.de AG rund 1.000 Mitarbeitende an Standorten in Deutschland und Bulgarien. Monatlich bearbeitet der Dienstleister rund 900.000 Kundenkontakte in mehr als 13 Sprachen.

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In einer neuen Serie nimmt CallCenterProfi Nearshore-Standorte für deutschsprachige Kundenservices unter die Lupe. Erschienen sind bereits Standortprofile über die Türkei und den Kosovo. Weitere Teile zu Kroatien, Polen und Bulgarien sind in Vorbereitung.

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