Wiesbadens Telefonzentrale soll Teil der bundesweiten Behördenhotline 115 werden

Die Stadt Wiesbaden will ihre Telefonzentrale modernisieren und bis Anfang 2027 an die bundesweite Behördennummer 115 anschließen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Magistrat bereits gefasst. Nach der noch ausstehenden Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung soll die Umwandlung der Telefonzentrale in ein 115-Service Center beginnen. Dafür sind sowohl technische Anpassungen als auch personelle Verstärkungen vorgesehen.
Mit der Teilnahme an der 115 schließt sich Wiesbaden einem Serviceverbund an, dem bereits zahlreiche Städte und Landkreise in Deutschland angehören. Die einheitliche Behördennummer ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, telefonisch Informationen zu Verwaltungsdienstleistungen zu erhalten, ohne sich durch komplexe Zuständigkeiten navigieren zu müssen.
„Mit der Teilnahme der Landeshauptstadt Wiesbaden an der zentralen Behördennummer 115 werden wir unsere Verwaltung moderner, bürgernäher und effizienter aufstellen“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Der Anschluss an die bundesweite Hotline trage dazu bei, den telefonischen Bürgerservice zu verbessern und die Verwaltung stärker zu vernetzen.
Über die 115 können Bürger künftig Auskünfte zu Themen wie Meldewesen, Fahrzeugzulassung, Baugenehmigungen oder Abfallentsorgung erhalten. In Service Centern, die an die 115 angeschlossen sind, wird der Großteil der Anfragen bereits beim ersten Anruf beantwortet oder an die zuständige Stelle weitergeleitet. Damit soll auch in Wiesbaden ein einfacherer und schnellerer Zugang zur Stadtverwaltung entstehen.
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