BVG stellt Rufbus-Angebot ein

Der Rufbus „BVG Muva“, der seit zwei Jahren als ergänzendes Mobilitätsangebot am Berliner Stadtrand im Einsatz war, wird eingestellt. Das Angebot sollte Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe von entlegenen Bahnhöfen oder Bus-Endhaltestellen bequem nach Hause bringen, wo keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr verkehren. Trotz der bequemen Buchung per App oder Call Center und günstiger Preise – 1,50 Euro pro Fahrt, 50 Cent für Mitfahrer – konnte sich der Rufbus nicht etablieren.
Hauptgrund ist die geringe Nachfrage in den Zielgebieten, die oft von einer hohen Pkw-Verfügbarkeit geprägt sind. Zudem wurde die Nutzung durch technische Probleme, wie die komplizierte Buchung über die BVG-App, erschwert. Bereits der Vorgänger „Berlkönig“ scheiterte an einer ähnlichen Zurückhaltung der Berliner.
Die Betriebskosten von drei Millionen Euro jährlich und die schwache Akzeptanz führten nun zur Entscheidung, den Rufbus einzustellen. Ab März sollen die Kleinbusse jedoch weiterhin mobilitätseingeschränkten Personen zur Verfügung stehen, etwa als Ersatz bei Fahrstuhlausfällen an U- und S-Bahnhöfen.
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