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Studie: D115 in Europa weit vorn

 – Alexander Jünger

Die Einheitliche Behördennummer 115 steht im europäischen Vergleich gut da. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellte empirische Studie „Einheitliche Behördenrufnummern in der Europäischen Union“ des Potsdamer eGovernment Competence Centers IfG.CC.

Mit der Studie wurde erstmals ein Gesamtüberblick über alle in Europa bestehenden einheitlichen Behördenrufnummern erarbeitet. Die Studie zeigt, dass dem telefonischen Zugang zur öffentlichen Verwaltung in Europa eine große Bedeutung beigemessen wird: Neben Deutschlands einheitlicher Behördennummer 115 wurde bislang in zwölf weiteren europäischen Staaten ein vergleichbarer telefonischer Bürgerservice eingeführt. Darunter etwa die 1700 in Belgien (Flandern), die 1881 in Dänemark, die 3939 in Frankreich oder die 1500 in Griechenland. Sechs weitere Mitgliedstaaten planen die Einführung einer einheitlichen Behördenrufnummer. Dabei unterscheiden sich diese Rufnummern laut Studie insbesondere durch die organisatorischen und technischen Lösungsansätze.

Hierzu erklärte die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe: “Erstmals ist es mit Unterstützung der EU-Mitgliedstaaten gelungen, einen Gesamtüberblick verschiedener Ansätze europäischer einheitlicher Behördenrufnummern für Bürgerinnen und Bürger zu erlangen. Aufgrund seiner besonderen Servicearchitektur bietet D115 sogar Innovationspotenzial für andere EU-Mitgliedstaaten." Dank der Studie wisse man aber auch, an welchen Stellen noch nachgebessert werden könne.

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