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Madagaskar wird zum Outsourcing-Spot für französischsprachigen Kundenservice

 – Alexander Jünger

Madagaskar entwickelt sich zu einem wichtigen Outsourcing-Standort für französischsprachigen Kundenservice. Rund 45.000 Menschen arbeiten dort bereits in Call Centern. Mehr als 230 Unternehmen sind in dem Segment aktiv und die Branche wächst weiter.

Vor allem französische Unternehmen verlagern Kundenservice-Aufgaben auf die Insel im Indischen Ozean. Dafür sprechen eine große Zahl französischsprachiger Hochschulabsolventen, vergleichsweise geringe Personalkosten und die günstige Zeitverschiebung zu Europa. Nach Angaben der taz entfällt mittlerweile rund ein Drittel der Stellenangebote in Madagaskar auf die Call Center-Branche.

Dabei geht es längst nicht mehr ausschließlich um klassischen telefonischen Kundenservice: Auch Tätigkeiten aus den Bereichen KI, Recruiting und weitere digitale Dienstleistungen werden zunehmend nach Madagaskar ausgelagert.

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Wie die Arbeit in den madagassischen Call Centern aussieht, was Beschäftigte verdienen und welche Schattenseiten der Outsourcing-Boom mit sich bringt, haben die Kollegen der "taz" hier in einer ausführlichen Reportage beschrieben.

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