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Kundenservice der DSL-Anbieter verbesserungswürdig

 – Sarah Dreps

Ob am Telefon oder per E-Mail: Der Service, den die DSL-Provider ihren Kunden bieten, lässt nicht selten zu wünschen übrig. Besonders schlecht schneiden die DSL-Anbieter ab, wenn es darum geht, auf Kundenanfragen per E-Mail zu antworten. So das Ergebnis einer Online-Umfrage von PC-Welt.de unter 1.560 Nutzern.

Weder qualitativ noch quantitativ konnte der E-Mail-Service punkten. So erhielten nur 40 Prozent der Befragten, die sich schon mindestens einmal per E-Mail an den DSL-Service ihres Providers gewandt hatten, nach im Schnitt 12 Stunden eine Antwort. Weniger als die Hälfte der Teilnehmer (42 Prozent) bewerteten die Antworten als "sehr gut" oder "gut". Fast jedem Dritten half die Antwort "gar nicht" weiter.

Telefon schlägt E-Mail

Ein etwas besseres Ergebnis erzielten die Telefonhotlines der DSL-Anbieter. Zumindest mussten gut zwei Drittel der Befragten im Schnitt nur bis zu vier Minuten in der Warteschleife verbringen. Allerdings empfand gerade einmal jeder Zweite die Hilfe am anderen Ende der Leitung als "sehr gut" oder "gut".

Den Spitzenplatz in der PC-WELT.de-Umfrage belegt mit einer Schulnote von 2,2 T-Home. Das Unternehmen lag sowohl bei der telefonischen Beratung als auch beim E-Mail-Service in punkto Wartezeit und Zufriedenheit vorn. Auf Rang zwei folgt der DSL-Anbieter Alice mit einer Gesamtnote von 2,9, dicht dahinter auf dem dritten Platz landet Arcor/Vodafone mit einer Gesamtnote von 3,0.

Besserer Service ist einer großen Mehrheit der Nutzer übrigens nicht mehr Geld wert. Laut Umfrage wären 71 Prozent nicht bereit, für einen besseren DSL-Service eine Zusatzgebühr zu entrichten.

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