CallCenter Profi

Kahlschlag bei MobilCom: 380 Agents verlieren ihren Job

 – rie

Die angeschlagene Mobilfunkgesellschaft MobilCom will Planungen zufolge 1.850 von 4.200 Vollzeitstellen streichen.

Laut Vorstandschef Thorsten Grenz erfordert die "schwierige Lage des Konzerns harte und entschlossenen Maßnahmen". Besonders im Unternehmensbereich UMTS sollen bis zu 1.000 Stellen gestrichen werden. Die Investitionen in diesem Geschäftsfeld sollen eingefroren werden.

Im Kerngeschäft Mobilfunk will das Unternehmen weitere 850 Stellen einsparen. Betroffen von diesem Kahlschlag, mit dem nahezu jeder zweite Arbeitsplatz gestrichen wird, ist auch das Call Center der MobilCom in Kiel. Hier verlieren voraussichtlich 380 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, die in erster Linie als Teilzeitarbeitskräfte und als Aushilfen für MobilCom telefonieren.

Ob diese Angestellten innerhalb des Unternehmens aufgefangen werden können, ist fraglich. Vorstandschef Grenz weiter: "Wir werden die UMTS-Lizenz behalten, um bereits geschaffene Werte zu sichern und uns die Möglichkeit offen halten, später wieder in UMTS zu investieren." Grenz Hoffnungen liegen darauf, dass der abtrünnige Partner France Telecom Schulden in Milliardenhöhe erlässt, um sich jahrelange Rechtsstreitigkeiten zu ersparen. Die Suche nach einem neuen Partner hat damit begonnen.

  • Newsletter

    Mit dem Newsletter von CallCenterProfi erhalten Sie regelmäßig Informationen über aktuelle Trends im Servicemanagement. Natürlich kostenlos!

    > Aktuellen Newsletter ansehen

Passende Inhalte

Aktualität
Keine Nachrichten verfügbar.
Aufrufe
Keine Nachrichten verfügbar.

Passend im Marktplatz

Business
Keine passenden Business Cards gefunden.