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Deutscher Mittelstand meidet VoIP

 – Alexander Jünger

VoIP ist - spätestens seit dem Siegeszug von Skype - hierzulande inzwischen keine Randerscheinung mehr. Auch bei Unternehmen wachsen die Anwenderzahlen. Doch Mittelständische Unternehmen sind hier eher unterrepräsentiert, wie eine aktuelle Studie des Outsourcing-Dienstleisters Accenture und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt.

Laut Accenture telefonieren inzwischen 25 Prozent der Unternehmen über Internet und Datenkabel - bei großen Unternehmen und Konzernen sogar 30 Prozent. Besondere Offenheit gegenüber der neuen Technologie zeigen auch kleine Firmen, während sich der Mittelstand eher abwartend verhält. So sehen 43 Prozent der befragten Mittelständler derzeit keinen Anlass auf VoIP zu migrieren.

Kosten im Fokus

Wie die Studie zeigt, ist die Technik aber heute so weit ausgereift, dass sie allen Unternehmen erhebliche Einsparungspotenziale bei Betriebs- und Gesprächskosten bieten kann. Aus diesem Grund sind auch Kostenaspekte der häufigste Auslöser für eine Investition in VoIP. Weitere Performance-Zugewinne, wie etwa der problemlose, integrierte und intelligente Einsatz weiterer Applikationen und Features, sehen die Entscheidern jedoch heute noch nicht vordergründig.

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