Bombendrohung im Call Center
Was passieren kann, wenn ein (zugegeben nicht ganz so cleverer) Mobilfunkkunde mit der Netzabdeckung seines Providers nicht ganz so zufrieden ist, zeigt unser Fundstück aus Österreich.
Es passierte Ende Juni dieses Jahres: Für einen 63-Jährigen Tiroler war das Fass voll. Unzufrieden mit der Netzabdeckung seines Mobiltelefons beschwerte der sich im Call Center von Mobilkom Austria. Wie "ORF Online" berichtete, nahm er gleich zweimal Kontakt auf, um sich über die schlechte Erreichbarkeit zu klagen. Dann muss der Geduldsfaden gerissen sein, denn er sprach eine Bombendrohung aus und drohte damit, die Büroräume der Mobilkom Austria in der Oberen Donaustraße in Wien sprengen zu wollen. Ein bis obenhin mit Explosivstoff gefüllter Lastwagen stünde bereits vor dem Gebäude.
Sofort kontaktierte der Mobilfunkanbieter die örtliche Polizei - doch auch nach längerem Suchen kamen die Ordnungshüter zu keinem Ergebnis: Kein verdächtiger Lastwagen weit und breit. Also entschloss man sich, beim Hobbyterroristen direkt nachzufragen und bei der Gelegenheit gleich in Haft zu nehmen. Ein leichtes Unterfangen, schließlich hatte der bei all seinen Anrufen seine Rufnummer mitgeschickt.
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