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Preis für die Anwahl von 0700er Rufnummern sinkt drastisch

 – Alexander Jünger

Heute tritt das Telekommunikations-Modernisierungsgesetz in Kraft. Im Zuge dessen sinkt der Preis für die Anwahl von 0700er Nummern - so genannte "Persönliche Rufnummern" auf maximal neun Cent pro Minute. Ein Rückgang von bis zu 90 Prozent.

"Die Interessengemeinschaft der Besitzer von 0700-Rufnummern (IG 0700) konnte mit beharrlichem, politischem Druck durchsetzen, dass mit dem Inkrafttreten des Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes am heutigen Tag der Preis für die Anwahl der Persönlichen Rufnummern mit der Vorwahl 0700 auf maximal neun Cent pro Minute begrenzt wird - und zwar bei der Anwahl aus allen verfügbaren Netzen", vermeldete die IG 0700 heute in einer Presseinformation. "Damit wurden die Telekommunikationsanbieter gezwungen, ihre Preise um bis zu rund 90 Prozent zu senken." Die Interessengemeinschaft kündigte an, sich "auch weiterhin (...) dafür einzusetzen, die innovative, lebenslange Persönliche Rufnummer mit der Vorwahl 0700 attraktiv zu gestalten".

Laut Bundesnetzagentur ist der 0700-Rufnummernkreis ausdrücklich kein „Service-Dienst“. Der Gesetzgeber spricht von einer „lebenslangen“ persönlichen Rufnummer, dessen "langfristige Perspektive" die IG 0700 "sicherstellen" will. Schon seit längerem fordert die Interessengemeinschaft "die Integration von 0700-Rufnummern in alle gängigen Pauschaltarife (Flatrates)". Außerdem sollen Verbrauchern ohne Pauschaltarif bei Anwahl einer 0700er-Nummer nicht mehr zahlen müssen, als bei einem Festnetz- oder Mobilfunkgespräch. Diesem Ziel ist man nun ein Stück näher gekommen.

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