CallCenter Profi

Neue Leiter in der Region West des Call Center Verbands

 – Alexander Jünger

Beim Online-Event „CCV-West Goes Remote“ am vergangenen Freitag gab es nur einen offiziellen Programmpunkt: die Wahl der Regionalleitung West im Call Center Verband (CCV). Das Ergebnis: Daniel Mertens (links) und Christian Wolf (Mitte) wurden im Amt bestätigt und Gerd Conradt komplettiert die Regionalleiterriege der CCV-Region West.

"Erneut drei Regionalleiter für unsere mitgliederstärkste Region West – das freut mich sehr!", so Andreas Bopp, CCV-Vorstand Finanzen, der durch die Wahl führte. Er dankte den Wiedergewählten "für ihr Engagement" und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Mit Gerd Conradt konnte man "einen erfahrenen Branchenkenner als dritte Kraft fürs Team gewinnen", so Bopp weiter. "Ein großer Dank für viel Herzblut geht auch an unsere scheidende Regionalleiterin Sylke Dörr!“

Daniel Mertens ist seit mehr als 14 Jahren in der Contact Center-Branche verankert. Transparente Kommunikation und offenes Feedback sind für ihn zentrale Faktoren in einer guten und belastbaren Beziehung zu seinen Kunden und Kollegen. Als Key Account Manager im Bereich Workforce Management der InVision AG liebt er es, einfache Lösungen für komplexe Probleme zu erarbeiten. Warum er kandidierte? "Big Data, K.I., Maschine Learning, DSGVO, Bots … das sind nur einige Themen, die unsere Branche bewegen, aber auch Fragen in Richtung Gesetzgeber und Gesellschaft aufwerfen. Hier möchte ich dazu beitragen, die Erfahrungen und Anforderungen der Verbandsmitglieder in die Diskussion mit Vertretern aus Politik und Medien zu tragen", so Mertens.

Christian Wolf ist bei der TAS Mülheim GmbH für die Bereiche Unternehmenskommunikation & CSR verantwortlich. Das Thema "Call Center" begleitet ihn schon seit der Muttermilch. Seine Hausaufgaben erledigte er nach der Schule schon im elterlichen Betrieb und lernte die TAS Mülheim von der Pike auf kennen gelernt. Er ist der Meinung, der Service Center-Agent ist ein unterschätzter Beruf und muss in ein besseres Licht gestellt werden. Dies zählt sicherlich auch zu den Aufgaben des CCV, wie ebenso die Ausbildung in dem Beruf weiter voranzubringen. Hier sieht er Handlungsbedarf. Was er vorhat? "Die gemeinsame Weiterentwicklung des CCV und der ständige Blick in Richtung Zukunft sind mir genauso wichtig, wie den bekannten Imageproblemen der Branche entgegenzuwirken und ‚UNS‘ in ein besseres Licht zu rücken. Neue Wege gehen in Zeiten der Digitalisierung ist zwingend notwendig und ich bin mir sicher, ‚frischen Wind‘ in den CCV bringen zu können", erläutert Wolf.

Gerd Conradt ist seit mehr als 20 Jahren in der Branche und hat vor seiner Selbstständigkeit in einem großen TK-Unternehmen in diversen Führungsfunktionen Service Center geführt und Outsourcing-Partner gesteuert. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der „Coachingkompetenz“. Hier hat er seine Lieblingsaufgabe als Führungskraft zum Beruf gemacht und ist tätig als Coach für Führungskräfte sowie als Berater und Speaker. „Ich möchte mithelfen, die gesamte Branche weiterzuentwickeln und voranzubringen", so Gerd Conradt zu den Beweggründen für seine Kandidatur. Ebenso sei es ihm "sehr wichtig, dass der Ruf der Branche verbessert wird und wir mehr politischen Einfluss gewinnen. Das geht nur über einen starken Verband mit engagierten Mitgliedern mit innovativen Ideen. Insbesondere das Thema Entwicklung von Führungskräften ist mir sehr wichtig." Er selbst sieht sich "als Multiplikator für die Ideen und Anregungen aus der Region, diese aufzunehmen und zu kanalisieren.“

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