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Datenschutz in der Pandemie: 76 Prozent mehr Verstöße in 2020 in Deutschland

 – Alexander Jünger

Anlässlich des dritten Jahrestags der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) haben die Datenschutzexperten von heyData eine Studie veröffentlicht, die Erkenntnisse über das aktuelle Datenschutzniveau der europäischen Länder liefert.

Deutschland verzeichnete im Pandemiejahr 2020 ganze 76 Prozent mehr Datenschutzverstöße als im Jahr davor. Seit der Einführung der DSGVO im Mai 2018 wurden in Deutschland mindestens 77.747 Datenschutzverstöße registriert. Die Bundesrepublik verhängte Bußgelder in Höhe von insgesamt mehr als 69 Millionen Euro. In keinem anderen europäischen Land wurden mehr Datenschutzverstöße gezählt. Das zunächst erschreckende Ergebnis deutet auch auf eine wachsende Auseinandersetzung mit dem Thema Datenschutz. Immer mehr Sicherheitslücken werden erkannt und anschließend geschlossen.

“Im europäischen Vergleich verhalten sich Firmen in Deutschland zum großen Teil sehr vorbildlich", so Milos Djurdjevic, CEO und Gründer von heyData. Das sei "allerdings auch notwendig", da "die Strafverfolgung in Deutschland (...) streng gehandhabt" werde. Djurdjevic sieht "während der Pandemie einen deutlichen Anstieg an Verstößen und auch Bußgeldern. Gerade Unternehmen, die den Online-Handel während der Pandemie für sich neu entdeckt haben, sollten unbedingt sicherstellen, von vornherein DSGVO-konform zu arbeiten”.

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