NACHRICHTEN

Bundesregierung muss sich mit der Call Center-Branche beschäftigten

30.09.2010 - Die Fraktion Die Linke hat das politische Mittel der "Kleinen Anfrage" eingesetzt. Damit erwirkt sie, dass die Bundesregierung ihr Wissen über die Lage der Call Center-Branche kundtut. In der Einleitung zum Fragekatalog, den die Regierung in der Regel binnen zwei Wochen beantworten muss, heißt es, die Call Center-Beschäftigten seien mit Niedriglöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen konfrontiert.

In den 26. Fragen wollen die Parlamentarier von der Regierung beispielsweise wissen, welche Rolle Leiharbeit und befristete Verhältnisse in der Call Center-Branche spielen und in welchem Ausmaß 2009 Call Center-Firmen von der Wirtschaftsförderung profitiert haben. Im Fokus steht zudem das Mindestarbeitsbedingungengesetz zur Festsetzung von Mindestlöhnen.

Bereits 2009 haben Abgeordnete der Fraktion Die Linke eine „Kleine Anfrage“ – allerdings mit einem kleineren Fragekatalog - gestartet. Die Bundesregierung ist im Gegensatz zur Großen Anfrage aber nicht gezwungen, tiefgehende Recherchen anzustrengen. Stattdessen muss sie lediglich ihren Kenntnisstand mitteilen. Das zeigt sich auch in der teilweise sehr knappen Beantwortung der Kleinen Anfrage 2009. Die Antwort auf die diesjährige Kleine Anfrage steht noch aus.

Die Kleine Anfrage vom 17. September 2010 (PDF)
Antwort auf die Kleine Anfrage von 2009 (!) mit den entsprechenden Fragen (PDF)

CallCenterProfi-Fachartikel zum Thema Mindestlohn in Call Centern 2010 (PDF, Download frei für Abonnenten, sonst vier Euro)

Bild: © Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

Autor(en): Simone Fojut
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