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Wann lohnt sich eine Luftbefeuchtung?

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Call Center sind Spitzenreiter bei den Atemwegserkrankungen. Arbeitsausfälle, Krankenstände und eingeschränkte Performance verursachen Kosten, die sich durch ein gesundes Arbeitsumfeld vermeiden lassen. Welchen Einfluss ein gesundes Raumklima haben kann und wann sich eine zusätzliche Luftbefeuchtung lohnt, zeigen aktuelle Untersuchungen und der folgende Gastbeitrag.

Der Zusammenhang zwischen Atemwegserkrankungen und zu geringer Luftfeuchte gilt mittlerweile als betätigt. Ein aktueller Nachweis gelang 2019 den Forschern der renommierten amerikanischen Universität Yale in einer mehrjährigen Studie. Hier wurde unter anderem der Einfluss einer geringen Luftfeuchte auf die Überlebensfähigkeit und Ausbreitung von Grippeviren eindeutig nachgewiesen. Forschungsleiterin Professor Akiko Iwasaki fasst die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen: „Unsere neuen Erkenntnisse zur Luftfeuchte und die daraus folgenden Aspekte und Maßnahmen zur Verringerung von Grippeerkrankungen sind von enormer Bedeutung, da saisonale Grippeinfektionen weiterhin zunehmen.

Virale Infektionen minimieren
Zusätzlich haben die Yale Experten nachgewiesen, dass eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent eine virale Infektion minimiert und den Übertragungsprozess erschwert. Die Empfehlung von Akiko Iwasaki lautet daher: „Eine geringe Feuchte ist zwar nicht der einzige Faktor, der zur Verbreitung von Grippeviren und zu Krankheiten führen kann.

Das Sicherstellen einer relativen Luftfeuchte von mindestens 40 Prozent besonders in den kühlen und trockenen Jahreszeiten ist aber eine geeignete Maßnahme, um die Ausbreitung von Grippeviren und die Zahl der Erkrankungen erheblich zu verringern.“

Die Investition rechnet sich
Auf Grundlage der bisherigen medizinischen Erkenntnisse ist zu erwarten, dass die Anhebung der Luftfeuchtigkeit auf 40 Prozent zu einer Senkung der Atemwegserkrankungen um mindestens ein Viertel führt. Ausgehend von 25 Prozent weniger Fehlzeiten durch Atemwegserkrankungen, zeigen Kostenrechnungen für Call Center eine durchschnittliche Ersparnis von rund 300 Euro je Mitarbeiter. Bei ausschließlicher Betrachtung von Atemwegsinfekten kann sich die Investition in eine zusätzliche Luftbefeuchtungsanlage für Call Center dadurch bereits nach zwei bis drei Jahren amortisieren. Alle anderen positiven Effekte einer optimalen Luftfeuchte auf die Gesundheit (etwa für Stimme, Augen, Haut etc.) sind dabei unberücksichtigt.

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