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VoiceCoach: Das phänomenale Stimmen-Feedback des elektronischen Tausendsassas

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Am Anfang war das Wort und es ward lauter und lauter. Übertragen auf die heutige Zeit in Verbindung mit einem Großraumbüro / Kundencenter entsteht mitunter ein Geräuschpegel, der gehörig an den Nerven zerrt. Verantwortlich dafür sind die sogenannten lebenden Lautsprecher der Szenerie, stets engagierte Mitarbeiter, aber leider auch unüberhörbar auftretend. Man schätzt ihre herzerfrischende Art, vor allem das verkäuferische Talent. Deren Umsatzzahlen können sich wahrlich sehen lassen, wenn da nur nicht diese unerträglich lauten Stimmen wären.

Die Kommunikation mit dem Kunden leidet mittlerweile bereits darunter, von der psychischen Belastung im Team ganz zu schweigen. Das daraus resultierende Verhalten ist leider allzu bekannt: Ein Kollege telefoniert sehr laut und alle anderen versuchen unbewusst, ihn zu übertönen. Frustrierendes Ergebnis: Der Lärmpegel im Raum steigt, überwiegend durch Sprechlautstärke, die man selber verursacht.

Es muss dringend eine Lösung her. Einzelbüro? Nicht möglich! Geht was im Internet? Surfen ist angesagt und unter „Lärm im Büro-Alltag“ wird man fündig. Raumakustik, beidohrige Headsets mit Geräuschunterdrückung, Dämmmaterial, Schallabsorber, Sprachampel* VoiceCoach. Vieles kennt man oder hat man aktuell sogar schon im Einsatz. Aber Moment mal. Sprachampel? Nie gehört!
Reduzierung der individuellen Sprechlautstärke? Was ist das denn? Damit bekommt man die Geräuschkulisse in den Griff? Mit diesem kleinen Gerät, kaum größer als eine Zigarettenschachtel? Die Neugierde ist mit einem Male da, drängelt unaufhörlich, und möchte nun aussagekräftige Infos über die Sprachampel VoiceCoach (nachfolgend VC genannt).

Eine neue Idee rollt den Markt auf
„Die Idee, den VC auf den Markt zu bringen, entstand aus Wünschen der Call Center-Branche, die bereits Erfahrung mit so genannten Lärmampeln hatten, aber irgendwie nicht zufrieden waren“, resümiert Dominik von Brietzke, Leiter für Projekte sowie Entwicklung / Umsetzung bei den Akustikexperten von ProCom-Bestmann, die Anfänge.

Man fühlte sich fortan herausgefordert, schließlich eilte der innovative Ruf der Firma voraus. Das Team um von Brietzke tüftelte unermüdlich und erste vielversprechende Erfolge stellten sich ein. Jetzt ging es schnurstracks auf die Zielgerade. Der VC wurde mit den unterschiedlichsten Headsets der führenden Hersteller erfolgreich an diversen Telefonen getestet – immer mit dem Ergebnis: Grünes Licht! Auf eine Nuance, bis hin zur Serienreife, ist man jedoch mächtig stolz auf diese Erfolgsstory: Planung, Entwicklung, Elektronik, allesamt Made in Germany aus dem Hause ProCom-Bestmann!

Was unterscheidet die Sprachampel VoiceCoach von einer Lärmampel?
Um dies zu erklären, bitte anschnallen und eine kurze, rasante Fahrt mit der Zeitmaschine in die Historie genießen. Vor Jahren zogen so genannte Lärmampeln in die Call Center ein, die den Geräuschpegel in der Umgebung (nicht der Person) im Raum über die klassischen Ampelfarben anzeigten, ob die Lautstärke angenehm oder zu hoch war. Irgendwann stellte sich allerdings heraus, dass der Mitarbeiter zwar das „Rotlicht“ der Ampel im Blick hatte, sich jedoch nicht selbst dafür verantwortlich fühlte. Die Schuld, dass Rot aufleuchtete, lag seines Erachtens bei den Kollegen. Ein fataler Irrtum, denn nun wurde eine Kette ausgelöst, die schlimmer nicht sein konnte. Alle sprachen automatisch noch lauter, um verstanden zu werden. So konnte es auf keinen Fall weitergehen. Die Akzeptanz dieser Geräte verschwand ebenso schnell, wie sie gekommen war.

Die Grundidee des VC war, im Gegensatz zu den Apparaturen, die es am Markt gab, die Sprechlautstärke jedes einzelnen Mitarbeiters darzustellen, besser noch, diese selbst zu regulieren, um gleichzeitig die Raumlautstärke dadurch nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Die ursprünglichen Ampel-Lämpchen wurden durch ein dynamisch, farbiges LED-Band ersetzt, welches ständig in Bewegung bleibt, dabei ausschließlich die Stimme über das Mikrofon des Headsets misst und im Sichtfeld des Anwenders bestens wahrgenommen wird. Der Anwender sieht augenblicklich im Gespräch, ob seine Sprechlautstärke optimal ist.

Der geniale Nebeneffekt ist jener, dass die eigenen Stimmbänder nahtlos in den Schonmodus übergehen, für eine gesündere und effizientere Kommunikation. Ein weiterer Clou: Der Kundendialog in Bezug auf das angenehme Stimmpotenzial wird über den gesamten Arbeitstag ausgeschöpft. Wer am Telefonarbeitsplatz die eigene Stimme und Lautstärke im Blick hat, erreicht wesentlich mehr mit weniger Anstrengung beim Telefonieren. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal war die Zeit reif für die Sprachampel VC, welche direkt zwischen dem Telefon oder dem PC und dem Headset installiert wird. Mittlerweile hat sich diese akustische Innovation, mit zahlreichen Auszeichnungen dekoriert, im täglichen Telefonverkehr fest etabliert.

Der Anschluss und die Inbetriebnahme des nützlichen Helfers gehen schnell und intuitiv von der Hand, auch die Kalibrierung ist in wenigen Schritten erfolgt: Der Anwender stellt seinen persönlichen Stimmpegel ein, die Ampel zeigt Grün. Wenn nun die Stimmlautstärke des Mitarbeiters ansteigt, wird dies zunächst durch ein gelbes und dann durch ein rot leuchtendes Warnsignal dargestellt. Tritt dieser Zustand ein, sollte der Nutzer nun seine Sprechlautstärke ändern, um die Anzeige wieder im grünen Bereich zu halten. Das persönliche Feedback, ausgelöst durch den VC, gibt ihm die Möglichkeit, seine Stimme selbst zu schulen und sie bewusst einzusetzen.

Durch die Anzeige der Mikrofonlautstärke wird auch die Qualität des NC (NoiseCancelling, wir hatten bereits darüber berichtet) abgeleitet. Wenn der Benutzer nun, was selten vorkommt, überhaupt nichts sagt, und der VC dennoch reagiert, ist zu vermuten, dass Umgebungslautstärke aufgenommen wird und somit das Headset-Mikrofon zu den weniger guten zählt, die ein branchenübliches NC aufweist, wie es zum Beispiel bei Sennheiser, Jabra oder Plantronics der Fall ist.

Hat man ein erstklassiges Headset und der VC zeigt kein Pegelausschlag an, so ist genau das ein Indiz dafür, dass das Headset-Mikrofon nicht richtig vor dem Mund platziert ist. Sitzt es zu hoch/niedrig, führt dies fatalerweise zu einem Anstieg der Sprechlautstärke. Exakt diese Funktion wird mit MPC – Microphon Position Control bezeichnet.

Finales Fazit: Gesünderes Kommunizieren, gesteigerte Effizienz im entspannten Kundendialog sind die herausragenden Attribute dieses elektronischen Tausendsassas.

Auf ganz anderen innovativen Sohlen kommen interessante Alternativen daher, wie zum Beispiel „Blynclight“ aus dem Hause Embrava. Wir halten Sie und Ihre Neugierde weiter auf dem Laufenden.

Übrigens: Mehr zum Thema Headsets, Geräuschreduzierung und Raumakustik finden Sie unter https://akustikom.de/ sowie unter procom-bestmann.de

*Sprachampel ist eine eingetragene deutsche Marke unter der Lizenznutzung von ProCom-Bestmann

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