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Userlike und OMQ entwickeln COVID-19-Chatbot

 –  Alexander Jünger

Userlike und OMQ haben gemeinsam den Prototyp für einen Chatbot entwickelt, der die wichtigsten Fragen rund um das Coronavirus beantworten kann. Der so genannte "CoronAssist-Bot" kann direkt auf Webseiten eingebettet und über Messaging-Kanäle wie WhatsApp und Facebook Messenger genutzt werden. Die Antworten des Chatbots basieren unter anderem auf den Informationen des Robert Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Gerade in Krisenzeiten haben die Menschen viele Fragen. Viele Organisationen, Arztpraxen und öffentliche Institutionen sind angesichts der steigenden Anfragen, Personalmangel und zunehmender Unsicherheit der Bevölkerung überfordert. Dabei müssen sie oft die gleichen Fragen immer wieder beantworten. Denn die ersten Anfragen, wenn ein Verdacht auf eine Infektion besteht, folgen stets dem gleichen Muster. Eine automatische Beantwortung kann daher helfen, etwas Entlastung zu bringen. Und nicht nur das: Ein seriöses Informationskonzept auf Basis dieses Chatbots trägt dazu bei den Fehlinformationen aus Kettenbriefen, Gerüchten und Fake News mit validen Auskünften schnell und einfach zugänglich entgegenzuwirken. 

Gemeinsam mit OMQ, einem Berliner Unternehmen für KI-gestützte Kommunikation, hat Userlike hierfür den Prototyp für einen Chatbot entwickelt. Dieser basiert auf den offiziellen Informationen, die aus verschiedenen Quellen, unter anderem von der Website des Robert Koch-Instituts und der BZgA, bezogen werden. Der Chatbot ist derzeit auf Deutsch verfügbar, kann bei Bedarf aber schnell in bis zu 30 Sprachen zur Verfügung gestellt werden.

Chatbot für Webseiten und Messenger-Dienste
Der CoronAssist-Bot soll unter anderem auf Websites in Form eines Chat-Fensters eingesetzt werden. Auf diese Weise können Nutzer direkt die ersten Antworten auf wichtige Fragen bekommen, bevor sie zum Telefon greifen. Zusätzlich soll, der Chatbot auch über Messaging-Kanäle wie WhatsApp, Facebook Messenger und SMS angeboten werden.

Dabei ist die Anzahl der Personen,  die der CoronAssist-Bot mit validen Informationen versorgen  kann vollkommen unbegrenzt. Dadurch bringt er die benötigte Entlastung für Mitarbeiter und sorgt für einen effizienten Fluss von wichtigen Informationen. Wurde eine Anfrage vom Chatbot beantwortet, schlägt dieser weitere Fragen vor und bringt Nutzer so auf wichtige Rückfragen und Antworten, auf die sie von selbst vielleicht nicht gekommen wären. Eine wichtige Folgefrage lautet beispielsweise: „Was kann ich tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern?“

„Wir arbeiten auf Hochtouren, damit der Chatbot flächendeckend Entlastung für Mitarbeiter von Behörden und Institutionen bringen kann, die täglich hunderte von Fragen zum Coronavirus beantworten müssen“, erklärt Matthias Meisdrock, CEO und Gründer von OMQ. „Gemeinsam mit OMQ haben wir die Technologie schnell entwickelt. Was uns jetzt noch fehlt, ist ein starker Partner aus dem Gesundheitswesen, der uns mit einem konstanten Fluss valider Informationen versorgt“, sagt Timoor Taufig, CEO und Gründer von Userlike. 

Interessierte Organisationen, die den Chatbot ausprobieren möchten oder gemeinsam mit OMQ und Userlike die Funktionen weiterentwickeln und die Informationen ergänzen möchte, können sich gerne direkt per E-Mail an Userlike wenden ...

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