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Schweiz: Finanztochter der Post schließt Call Center

 –  Alexander Jünger

Seit geraumer Zeit gab es Spekulationen, jetzt sind die Eckpunkte des PostFinance-Umbaus bekannt geworden. Über 400 Mitarbeiter sind von den Umstrukturierungen betroffen - mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet im Call Center.

Der Schweizer "Tagesanzeiger" hatte den Vier-Punkte-Plan als eines der ersten Medien aufgegriffen. Demnach geht es bei der PostFinance vordergründig um die Automatisierung von Prozessen, die Schließung von Call Centern, die Übergabe  der Belegbearbeitung an Swiss Post Solutions und um eine Ausdünnung des Filialnetzes bei der Post-Finanztochter.

Tatsächlich ist der Neuaufbau der Call Center-Strukturen innerhalb der PostFinance der größte Part des Umbaus. "Wir haben rund 12.000 Quadratmeter Flächen zu viel", wird PostFinance-Sprecher Johannes Möri im Tagesanzeiger zitiert. "Das entspricht 1.000 Büroarbeitsplätzen." Im Zuge dieser Erkenntnis sollen nun die Call Center in Kriens (Kanton Luzern) und Münchenstein (Kanton Basel-Landschaft) bis Ende dieses Jahres geschlossen werden. Die 200 betroffenen Mitarbeiter erhalten eine Änderungskündigung und die Option, im PostFinance-Call Center in Zofingen (Kanton Aargau) zu arbeiten. Der Niederlassung liegt laut Angaben von PostFinance "weniger als eine Stunde vom alten Standort entfernt". Eine zumutbare Maßnahme.

Anders sieht das im Call Center in St. Gallen aus, das ebenfalls geschlossen und verlagert werden soll. Den 58 Mitarbeitern "wird ein Job in unserem Kontaktcenter in Netstal angeboten", so Sprecher Möri. Nach Angaben des Tagesanzeigers läge dieser Standort im Kanton Glarus allerdings über eine Stunde von der bisherigen Niederlassung entfernt.

Den kompletten Beitrag aus dem "Tagesanzeiger" können Sie hier nachlesen ...

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