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KiKxxl startet Joint Venture im Kosovo

 –  Alexander Jünger

Prishtina, die Hauptstadt und der Regierungssitz des Kosovo, wird Sitz einer Tochtergesellschaft der KiKxxl Holding GmbH. Die Eröffnung ist als Joint Venture mit dem kosovarischem Unternehmen „evroenergie“ als Partner gestartet, in dem der Call Center-Dienstleister KiKxxl zukünftig die Mehrheit halten wird.

„Dieses Joint Venture ist unser erster großer Schritt in Richtung Internationalisierung“, freut sich KiKxxl-Geschäftsführer Andreas Kremer. Somit sei die Voraussetzung geschaffen, internationale Projekte zu gewinnen und durchzuführen. Mit einem international agierenden Fernreisebus-Unternehmen konnte bereits ein wichtiger Kunde gewonnen werden. Ein Grund für die Internationalisierung war, dass immer mehr Aufträge in diversen Fremdsprachen im Native Speaker-Niveau abgewickelt werden. So musste zum Beispiel für das Fernreisebus-Unternehmen die Kundenkommunikation in deutsch, französisch und dänisch Sprache erfolgen. Geschäftsführer Bashkim Malushaj, der die evroenergie mit dem Fokus auf Back-Office-Tätigkeiten und die Spezialisierung auf die Energiewirtschaft vor etwa sechs Jahren aufgebaut hat, sieht dieses Joint Venture als Vereinigung der Stärken beider Unternehmen. „So werden wir den Kunden einen großen Mehrwert bieten“, ist sich Malushaj sicher.

Mit Start des Joint Ventures werden am Standort Prishtina 40 Mitarbeiter beschäftigt. Bis Herbst dieses Jahres soll der Mitarbeiterstamm auf etwa 70 Kundenberater ausgebaut werden. In 2018 sollen bereits 120 Mitarbeiter hier beschäftigt sein. „Mit unserem Partner evroenergie arbeiten wir bereits seit vier Jahren in verschiedenen Projekten für diverse Fremdsprachen erfolgreich zusammen“, sagt der Senior Projektleiter und Hauptverantwortliche für den Standort, Thomas Mewes. Durch das hohe fremdsprachliche Niveau habe man nun die Voraussetzung geschaffen, international zu agieren. „KiKxxl ist in der Vergangenheit jedes Jahr  um durchschnittlich 30 Prozent gewachsen. Dieses Wachstum hält weiterhin an und erforderte die Eröffnung eines weiteren Standortes, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden“, ist Kremer überzeugt. Neben dem Hauptsitz in Osnabrück unterhält der Kommunikationsdienstleister bereits Standorte in Bremen, Dortmund und Bochum und nun auch in Prishtina. Seit der Gründung im Jahr 1999 mit nur zwei Angestellten gestartet, beschäftigt KiKxxl dieses Jahr zum 18-jährigen Jubiläum über 1.800 Mitarbeiter.

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