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Der „Feind“ in meinem Büro: Könnt ihr das bitte leiser machen?

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Schall, Hall, Office-Knall. Die Akustik-Experten von akustikom nehmen Sie im letzten Teil der Akustik-Tipp-Reihe mit in einen Kampf gegen unsichtbare Feinde im Büro. Mit welchen "Waffen" der Konflikt friedlich - und vor allem ruhig - beigelegt wird, lesen Sie hier.

Peter M. schmetterte Anno Domini 1976 einen seiner größten Hits: UND ES WAR SOMMER. Selbst heute noch ein Gefühls-Blockbuster vom Allerfeinsten, keine Frage. Dessen ungeachtet lautete im gleichen Jahr die entscheidende Frage für Freddies Militär-Karriere: Sind Sie ein Muttersöhnchen und lieben Büroluft weit mehr als die Natur? Natürlich nicht, einzig überzeugende Antwort, schließlich lockte die Bundesmarine und zwar Infanterie, Einzelkämpfer-Ausbildung inklusive. Als Zeitsoldat im „Walhalla der 7 Weltmeere“ angekommen, wenn auch ohne Schiffe, aber unbesiegbare Elite benötigt keine Wasserfahrzeuge. AHOI.

42 Jahre später, mittlerweile besiegbar, Deutsches Sportabzeichen aufgrund nicht mehr vorhandener Kondition in galaktisch, weiter Ferne, sitzt Freddie in einem ultramodernen Großraum-Büro und wird mit stickiger Raumluft konfrontiert. Der Sauerstoff-Frische-Kick, welcher in der Marketing-Abteilung dringend zum Denken und Konzentrieren benötigt, hat sich wiederholt unerlaubt von der Truppe entfernt. Aber zum Glück sind Fenster und Luftreiniger im Einsatz, so dass eine neue Brise Pusteglück vieles erträglicher gestaltet.

Lärm-La-Ola ohne Ende
Weit mehr jedoch kämpft unser Held, hoffnungslos unterlegen, gegen einen „Feind“, den er nicht sieht, aber stets und ständig hört. Sein Name: Lärmpegel, erhöhter Lärmpegel. Kollege Holger, mit Aufstiegsambitionen, aktuell jedoch vom Stimmen-Radau ziemlich genervt, klagte vor einigen Tagen: „Es ist ein Gefühl, als stünde man in einer Höhle und alle Geräusche kommen irgendwie als Echo zurück, da hat mein Kopf Achterbahn-Kirmes, ich werde hier noch irre!“ Wer sich mit diesem Audio-Koloss anlegt, muss einiges aushalten. Auch die Härtesten unter der Büro-Sonne schaffen dies aufgrund von Dauer und Intensität der Belastung nicht. Kopfschmerzen, steigender Blutdruck, Schlafstörungen sind meist die Folge, vor allem aber Stress. Jener Plagegeist Stress ist an der Entstehung ernsthafter Erkrankungen beteiligt. Sein unehrenhaftes Treiben bekommen aktuell ca. 20 Millionen Büro- und Bildschirmarbeitsplätze mehr anstatt weniger zu spüren, und der Anteil an Büros nimmt deutlich zu. Um Kosten zu sparen, werden harte Materialien verbaut, die sich später als fatale Fehlinvestition erweisen, weil unter anderem Schall von glatten Oberflächen wie Glas und Stein reflektiert wird.

Schall und Hall, die traurige Geschichte vom „Office-Knall“
Dieser (Vor-) Fall nennt sich Hall, es kommt zum großen Office-Knall. Jetzt reicht es den Arbeitnehmern endgültig und die Rebellion wächst ebenso schnell wie die Größe der voluminösen „Gemeinschafts-Schreibstube“ als auch die enorme Anzahl der darin arbeitenden Personen. Wenn zu viele Geräusche, ob nun von technischen Geräten oder Kollegen*innen im Büro widerhallen, wird Konzentration und Produktivität empfindlich gestört. Ein legendärer Funkspruch aus der Raumfahrt, leicht abgewandelt, lautet dann: Firma, wir haben ein (großes) Lärm-La-Ola-Problem. Aber die leidgeplagten, genervten imperialen Bürotruppen können aufatmen.

Um es mit den Worten von Freddie zu interpretieren: Rettungs-Team, Codename: Flexible Zonierung offener Raumstrukturen, ist im Anmarsch.

Das mobile Akustik-Imperium schlägt zurück
Duck dich, Lärm, jetzt geht es dir an den Kragen. Das Akustik-Imperium schlägt mit mobilen, kostengünstige Lösungen effektiv zurück. Gegen diese gezielt platzierten, schallabsorbierenden Elemente hat der Quälgeist in etwa die Chance eines Schneeballs in der Mikrowelle. Dem Raum wird die Schallreflexion genommen und damit die Nachhallzeit reduziert.

Mobile Akustik-Lösungen bereichern auf jeder Ebene, setzen Akzente und bieten Augenschmeichler-Optik in allen Facetten. Es entstehen Behaglich-Lokalitäten für alle Sinne. Aufgrund der Leichtbauweise ziehen mobile Lösungen, ruck-zuck in- und auch wieder deinstalliert, mit um. Als besonderes Ausrufezeichen für die Unternehmer gilt die Tatsache, diese vielfältigen Elemente im Vorfeld auf ihre Effektivität zu testen. Ungewisse Investition somit ausgeschlossen.

Akustik-Decken und Co.
Akustik-Bilder (wir berichteten) sind nur ein Mitglied, ohne Zweifel die visuell ansprechendste Form, der Schallabsorber-Armada. Alles Gute kommt bekanntlich von oben, und somit trägt die Decke einen erheblichen Anteil zur Raumakustik bei. Hervorragend geeignet, um die größte Wirkung zu erzielen, da direkt über der Quelle allen Übels montiert. Akustikdecken, elegant anzuschauen, bestehen aus speziellen Platten, die in der Lage sind, Schall zu absorbieren. Vielfältige Systeme stellt der Markt zur Verfügung: gelochte, geschlitzte Platten aus Gipskarton, Holz oder Metall. Wenn denn die Variante mit Loch gewünscht wird, wird ein Teil der Schallwellen, die auf die Decke treffen, nicht wieder in den Raum reflektiert, sondern verschwindet a) in den Weiten des Universums oder b) im Hohlraum zwischen Unterdecke und Geschossdecke? Antwort b ist zutreffend, denn aufgrund dessen, dass die Platten rückseitig mit Vliesstoffen beschichtet oder Dämmstoffen versehen sind, werden Schallwellen „eingeschlossen“ und damit final absorbiert. Selbst Hobby-Heimwerker bestätigen zudem den unkomplizierten Einbau von Leuchten, Belüftungs-Systemen, Lautsprechern etc. in Akustikdecken.

Schallschutz-Schönheiten, wohin man auch blickt
Interessante, dekorative Option zu Akustikdecken sind ultraleichte, vlieskaschierte Deckensegel. Schwebende oder festinstallierte Schallschutz-Schönheiten, alles andere als fade. Die technischen Vorteile in der Verwendung der Deckensegel liegen darin, dass der Schall durch den Abstand zur Decke von beiden Seiten an den Schallabsorber gelangen kann und somit die doppelte schallabsorbierende Fläche zur Verfügung steht. In einem Großraumbüro müssen Raumaufteilung beziehungsweise Raumnutzung sowie die akustische Belastung effizient aufeinander abgestimmt sein. Es kommt nicht selten vor, dass aufgrund von Teambuilding / Projektbearbeitung / Konferenzen, neue Arbeitsplätze umstrukturiert werden, wenn möglich, in Lichtgeschwindigkeit. Trennwände beziehungsweise Stellwände (auf Standfüßen, mit oder ohne Rollen montiert) sind da die flexible, perfekte Lösung in Reihe oder über Eck verbunden. Der Einsatzort kann problemlos (werkzeugfrei) verändert werden. Ungestörtes Arbeiten gewährleistet, da die schallabsorbierenden Flächen der Trennwände wirkungsvoll Geräusche eindämmen. Wenn dann noch zusätzlich Deckenabsorber und Akustikbilder zur Geltung kommen, dann ist endgültig Wohlfühlatmosphäre angesagt, die in Produktions-Power umgesetzt wird.

Ablenkungsfaktoren, die sich Augen und Ohren (an)bieten, findet man in Hülle und Fülle, speziell an gesprächsintensiven Arbeitsplätzen, direkt nebeneinander und gegenüber. Nun schlägt die Stunde von schallabsorbierenden Tischtrennwänden oder Tischaufsatzelementen, die oberhalb der Arbeitsfläche akustische Soforthilfe leisten. Zudem ist auch für einen Sichtschutz in vielen Farbvarianten gesorgt. Diese flexiblen Leichtgewicht-Systeme müssen noch nicht mal fest installiert werden.

Über allen Gipfeln ist Ruh‘
Freddie kann also unbesorgt sein. Tage des Lärms sind bald Geschichte. Endlich kann er kurz die Augen schließen, innehalten, und zurückdenken an die, seine großartige Zeit: UND ES WAR SOMMER. Auch die wilde Achterbahn im Kopf des Kollegen wird ihr Fahrgeschäft demnächst einstellen.

Wie heißt es doch so schön: Über allen Gipfeln ist Ruh‘. Die gönnt sich nun auch das Autoren-Team und wünscht, dass Sie uns als kritische Leser*innen hinsichtlich weiterer Akustik-Themen auch in naher Zukunft gewogen bleiben.

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