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DDV übt Kritik an oberstem Verbraucherschützer

 –  Alexander Jünger

Der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) setzt sich für die Freiheit der Kommunikation und das Leitbild des mündigen Verbrauchers ein. Das sieht Deutschlands oberster Verbraucherschützer aus Sicht des DDV offenbar anders: "Es kann nicht sein, dass der gläserne Bürger das Ideal der Werbewirtschaft ist", sagte jüngst der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Der DDV übt Kritik an dieser Aussage.

"Es kann nicht sein, dass der uninformierte Bürger das Ideal der Verbraucherschützer ist", kritisiert DDV-Präsident Patrick Tapp Müllers Statement scharf. "Werbung ist Information" und wer sich nicht entscheiden dürfe, über den werde am Ende entschieden. "Die digitale Welt ist voller Chancen und keine Spielwiese für fehlgeleitete Bevormundung", so Tapp weiter. Wenn der Kunde König sein soll, dann dürfe er sich "nicht zum Knecht machen lassen, der sich ideologisch von übereifrigen Verbraucherschützern am Nasenring durch die Manege führen lässt".

Der DDV sieht die Digitalisierung als eine der größten Chance unserer Zeit - nicht als eine Gefahr für den Verbraucher. Konsumenten von heute möchten über alle Medienkanäle an sämtlichen Touchpoints die für sie relevanten Informationen und Inhalte zur Verfügung haben, so die DDV-Sicht. Mit Hinblick auf die aktuelle politische Diskussion zur ePrivacy-Verordnung muss Deutschland aufpassen, nicht zum digitalen Schlusslicht in der Welt zu werden.

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