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Call Center-Tochter von Bertelsmann findet Partner

 –  Alexander Jünger

Eigentlich sollte der Bertelsmann-Ableger Arvato komplett veräußert werden, doch nun wird es doch die zweite Option: Eine Partnerschaft. Das vermeldete die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach schließt sich Bertelsmann "im Geschäft mit Call Centern und der Online-Betreuung von Kunden mit dem marokkanischen Konzern Saham zusammen".

Von Beginn der Überlegungen hatte man bei Bertelsmann das Geschäft in Frankreich schon aus dem Verkaufsangebot ausgeklammert, da es hier bereits eine Partnerschaft gab, an der festgehalten werden sollte. Jetzt "partnern" Bertelsmann und Saham auch darüber hinaus. Nach Reuters-Angaben entsteht durch die Fusion "ein Gemeinschaftsunternehmen mit 48.000 Mitarbeitern in 25 Ländern". Arvato und Saham halten jeweils 50 Prozent des Konglomerats, das seinen Sitz in Luxemburg hat. Weil der von Arvato eingebrachte Anteil größer ist, als der Saham, wird eine Ausgleichszahlung geleistet.

Wie Reuters weiter schreibt, soll das "fusionierte Unternehmen mit einem Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro ... nach einer Eigenkapital-Spritze künftig ohne Rückgriff auf Bertelsmann-Ressourcen auskommen". Bertelsmann-Chef Rabe sprach von einem "dreistelligen Millionen-Euro-Betrag", der "in den kommenden Jahren" investiert werden soll, "um die regionale Präsenz weiter auszubauen" und technologisch aufzurüsten.

Die komplette Nachricht finden Sie hier auf reuters.com ...

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