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Telebiz erhält Ö-NORM

11.06.2007 - Nach 15 Jahren Engagement im Call Center-Bereich hat die TeleBiz Telemarketing und Vertriebsmanagementges.m.b.H nun das Gütesiegel des österreichischen Normungsinstitutes erhalten. Durch die Zertifizierung nach den Bestimmungen der ÖNORM D 1020 darf der Call Center-Dienstleister nun das Konformitätszeichen "ON Certified Services" führen.

TeleBiz wurde 2001 von den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Otmar Zehetmayr und Helmut Lenglacher-Diem mit acht Mitarbeitern gegründet. Heute zählt das österreichische Call Center mit Sitz in Wien über 250 Mitarbeiter die 2,5 Millionen Kundenkontakte pro Jahr bedienen. Mit seinen rund 100 Telefonarbeitsplätzen und einem Umsatz von drei Millionen Euro befindet sich TeleBiz unter den Top 4 in der österreichischen Call Center-Branche (Quelle: medianet-Ranking 2006). Seit Beginn wurden über 500 Projekte mit rund 130 Kunden abgeschlossen, aus den verschiedensten Branchen wie Versandhandel, Telekommunikation, IT, Medien und Versicherungen.

"Unsere Kernkompetenzen liegen im aktiven Telefonmarketing zu den großen Themen Kundenbindung, Kundengewinnung und Kundenbetreuung. Wie immer ein Projekt auch angelegt sein mag, es geht dabei immer um den Kunden", betont Otmar Zehetmayr (rechts im Bild). Er selbst hat seine ersten "Sporen" bei der Mediaprint verdient, wo er Anfang der 90er Jahre als Telefonverkäufer begann und bis zum Telemarketingleiter aufstieg. Von 1998 bis zur Gründung des eigenen Call Centers drei Jahre später leitete er das Call Center bei Cybertron im Bereich aktives Telefonmarketing. Cybertrons Suche nach einem Kooperationspartner zum Outsourcen des hauseigenen Call Center war schließlich die Geburtsstunde von TeleBiz.

Auch der andere Telebiz-Gesellschafter Helmut Lenglacher-Diem (links im Bild) begann seine Karriere als Telefonverkäufer bei Mediaprint. Ab 1996 war er dann bei IT-Unternehmen wie Actebis peacock, Fujitsu-Siemens und Maxdata im Vertrieb tätig, bis ihn 2001 der Ruf seines Jugendfreundes Zehetmayr ereilte, gemeinsam ein Telemarketingunternehmen zu gründen. Die Freundschaft der beiden Manager "ist ein Teil unseres Erfolges“, sagt Lenglacher-Diem, "denn es ist wichtig, zu wissen wie es dem anderen geht und ihn auch privat versteht. Das geht nur, wenn man auch gewillt ist, mehr von sich herzugeben, als die übliche Arbeitszeit."

Die näheren Zukunftsaussichten sehen beide in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. "Denn jedes Unternehmen kann nur so gut sein wie seine Mitarbeiter", sagt Lenglacher-Diem, dessen Hauptaufgabe das Personalmanagement ist, während Zehetmayr sich um den Vertrieb und das Projektmanagement kümmert. Aus diesem Grund wurde heuer die hauseigene Call Center-Akademie gegründet. "Jeder neue Mitarbeiter hat zehn Einheiten mit je vier Stunden zu absolvieren, begleitet von einem Coach, der sie während des Telefonierens leitet. Weiterführende bezahlte Schulungen werden von uns nicht nur angeboten sondern auch verlangt, dass sie konsumiert werden", so Lenglacher-Diem.

Autor(en): Alexander Jünger
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