Sellbytel expandiert in China
16.10.2012 -
Der internationale Call Center-Dienstleister Sellbytel weitet seine Präsenz auf dem asiatischen Kontinent aus und wagt sich weiter in den chinesischen Markt: In Peking wurde dazu eine neue Niederlassung gegründet. Ein weiterer Standort in Shanghai soll bis Ende des Jahres folgen.
Bereits vor drei Jahren hat die Sellbytel Group mit ihrem Hub-Standort in Kuala Lumpur die Weichen für die Expansion auf dem asiatischen Kontinent gestellt – und das erfolgreich: Mittlerweile arbeiten annähernd 500 Mitarbeiter für den internationalen Outsourcing-Anbieter in Asien - weltweit gesehen sind es über 6.000. Für Sellbytel-CEO Michael Raum ist und bleibt „China ein unglaublicher Wachstumsmarkt“. In Kombination mit der hohen Nachfrage, was die eigenen Dienstleistungen angeht, sei diese Kombination ausschlaggebend für die weitere Expansion auf dem dortigen Markt.
Doch Raum weiß auch, dass die Geschäfte in Asien anders funktionieren: "Der Start in China war besonders aufwändig", so der Sellbytel-CEO. Deshalb habe man sich zunächst auf andere Länder - wie etwa Malaysia, Singapur, Indien, Südkorea, Thailand, Vietnam, Taiwan und die Philippinen konzentriert. Jetzt habe man eine Kundenbasis in Asien, mit der Sellbytel gemeinsam neue Standorte etablieren könne. Für die Eröffnung eines neuen Sellbytel-Standorts gibt es immer eine zwingende Voraussetzung: Einen konkreten Kundenauftrag. Michael Raum: „Wir gründen also nicht auf Verdacht.“
Die neue Niederlassung in Peking ist bereits die zweite in China. Anfang des Jahres hatte man sich in Hong Kong niedergelassen. Ein weiterer Standort soll in absehbarer Zeit in Shanghai entstehen.
Foto: Wikipedia
Autor(en): Alexander Jünger