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Nach Chatroulette jetzt Phoneroulette

25.06.2010 - Das Prinzip Phoneroulette greift die Erfindung eines 17-Jährigen russischen Schülers auf: Wildfremde Menschen werden per Telefon zusammengeschalten und was dann passiert, kann keiner vorhersehen.

So funktionierts: Nach dem Anruf unter der Telefonnummer (0361) 30265660 wird der Anrufer mit einem Gesprächspartner verbunden, der sich auch gerade auf der Phoneroulette-Plattform befindet. Gibt es gemeinsame Themen, entsteht Kommunikation - passt der Gesprächspartner nicht, wird per Tastendruck "genextet" und zum nächsten Phonerouletter geschaltet. Wer negativ auffällt, kann geblockt und auch vom Dienst ausgeschlossen werden.

Nach Angaben des Betreibers ist Phoneroulette kostenlos. Jedenfalls dann, wenn man aus dem deutschen Festnetzt anruft und über eine Flatrate verfügt. Bei der Einwahlnummer handelt es sich um eine geografische Rufnummer mit Erfurter Vorwahl. Der Dienst ist auch via Skype und Mobilfunk erreichbar - allerdings werden dann die entsprechenden Verbindungsgebühren fällig. Phoneroulette soll sich künftig über Sponsoring finanzieren (etwa durch Werbeeinblendungen). Zum Start des Dienstes ist das Angebot jedoch werbefrei.

Phoneroulette hebt das Chatroulette-Prinzip von Webcam und PC aufs Telefon. Bleibt abzuwarten, welche Inhalte und Themen dort künftig eine Rolle spielen werden. Das Original war in der Vergangenheit mehrfach wegen Jugendschutz-Kollisionen und pornografischer Inhalte in die Medien geraten.

Autor(en): Alexander Jünger
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